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WÄRMEPUMPEN
 
31.05.2010

Öldrama geht weiter - Ölsteuer in USA soll erhöht werden

Nachdem der Ölkonzern BP mit der Operation "Top Kill" gescheitert ist, das Leck im Tiefsee-Bohrloch zu schließen, macht sich Ratlosigkeit breit. Weiterhin treten täglich gewaltige Mengen Öl aus. Der Ölteppich hat inzwischen weite Küstenabschnitte der USA verseucht.

Als Konsequenz aus dem Desaster überlegt der US-Kongress eine drastische Erhöhung der Ölsteuer. Innerhalb von zehn Jahren könnten zusätzliche elf Milliarden Dollar zusammenkommen. Das Geld soll in einen von der Küstenwache verwalteten und zweckgebundenen Fonds fließen, der für die Kosten von Reinigungsaktionen der Wasserwege und Küsten aufkommt.

Die Folgen dieser Steuer für die Wirtschaft sind noch nicht absehbar, die Folgen der Ölpest hingegen sehr wohl. Tausende Helfer sind beinahe machtlos im Kampf gegen das Öl, Tier und Pflanzenwelt sind jetzt schon schwer getroffen. Während das Öl weiter unkontrolliert ausströmt, merkt man allerdings wenig von einem Umdenken dem Rohstoff Öl gegenüber.

Statt intensiv über Alternativen zum Öl nachzudenken und jetzt schon Maßnahmen zum Umstieg auf alternative Energieträger zu ergreifen, wird alleine der Konzern BP angegriffen. Mit der Ölgewinnung werden immer enorme Risiken verbunden sein, die jedes Förderunternehmen und natürlich auch die Gesellschaft tragen muss. Doch wo bleiben gerade im Ölverbrauchsland Nummer eins ernsthafte Überlegungen das Öl zu ersetzen? Ein Schuldiger ist zumindest gefunden, die eigene Verantwortung kann man getrost abschieben...

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